Warum die Eurowings Kreditkarte von vielen unterschätzt wird
Wenn über Kreditkarten zum Meilensammeln gesprochen wird, stehen meist American Express oder die Miles & More Kreditkarte im Mittelpunkt. Die Eurowings Kreditkarte wird dagegen häufig als einfache oder günstigere Alternative wahrgenommen und deshalb schnell unterschätzt.
Aus meiner Sicht wird ihr dabei jedoch Unrecht getan.
Denn nicht jede Kreditkarte muss möglichst viele Punkte sammeln oder mit unzähligen Zusatzleistungen überzeugen. Viel wichtiger ist, dass sie zu deinem Alltag passt und dir das Bezahlen einfacher macht.
Genau deshalb nutze ich die Eurowings Kreditkarte ganz bewusst als Ergänzung zu meinem bestehenden Karten-Setup. Sie ist nicht meine Hauptkarte und soll das auch gar nicht sein. Stattdessen übernimmt sie eine ganz bestimmte Aufgabe: Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn American Express nicht akzeptiert wird. So sammle ich auch in diesen Situationen weiterhin Meilen, ohne mein Bezahlverhalten ändern zu müssen.
Für mich ist die Eurowings Kreditkarte deshalb kein Ersatz für American Express, sondern ein praktisches Werkzeug, das mein System sinnvoll ergänzt.
Wenn du grundsätzlich noch unsicher bist, welche Kreditkarte am besten zu deinem Alltag passt, empfehle ich dir auch meinen Artikel „Welche Kreditkarte passt zu welchem Einkommen?“. Dort zeige ich, warum nicht die teuerste oder bekannteste Karte automatisch die beste Wahl ist.
In diesem Artikel erfährst du
- Mein Karten-Setup im Alltag
- Was ist die Eurowings Kreditkarte?
- Wie funktioniert das Meilensammeln mit der Eurowings Kreditkarte?
- Die größten Vorteile der Eurowings Kreditkarte
- Was kostet die Eurowings Kreditkarte?
- Meine Erfahrungen im Alltag
- Die Nachteile der Eurowings Kreditkarte
- Für wen lohnt sich die Eurowings Kreditkarte?
- Eurowings Kreditkarte oder doch lieber American Express oder Miles & More?
- Der größte Denkfehler beim Meilensammeln
- Mein Fazit zur Eurowings Kreditkarte
Mein Karten-Setup im Alltag
Ich versuche nicht, jede Ausgabe bis auf den letzten Punkt zu optimieren. Statt möglichst viele Kreditkarten zu besitzen oder ständig Bonusaktionen hinterherzulaufen, setze ich auf ein überschaubares System, das zuverlässig funktioniert.
Mein aktuelles Setup besteht aus drei Kreditkarten, die jeweils eine klare Aufgabe erfüllen.
Die AMEX Gold ist meine Hauptkarte. Mit ihr bezahle ich den Großteil meiner täglichen Ausgaben und sammle Membership Rewards Punkte, die sich flexibel für verschiedene Vielfliegerprogramme nutzen lassen. Zusätzlich nutze ich die American Express Payback, damit meine Punkte innerhalb des American-Express-Ökosystems aktiv bleiben und ich gleichzeitig Payback-Aktionen unkompliziert mitnehmen kann. Die dritte Karte ist die Eurowings Kreditkarte (Visa). Sie kommt immer dann zum Einsatz, wenn American Express nicht akzeptiert wird. Durch die hohe Visa-Akzeptanz kann ich nahezu überall mit Karte bezahlen und sammle trotzdem weiter Meilen.
Dieses einfache Prinzip sorgt dafür, dass ich im Alltag kaum über meine Kreditkarten nachdenken muss. Ich brauche keine komplizierten Strategien oder mehrere Karten für unterschiedliche Händler. Stattdessen weiß ich genau, welche Karte wann eingesetzt wird.
Genau diese Einfachheit passt zu meiner Philosophie: Kreditkarten sollen den Alltag erleichtern und nicht komplizierter machen.
Wenn du gerade erst mit Kreditkarten beginnst, findest du im Artikel „Kreditkarten richtig nutzen – ohne Schuldenfalle und ohne Stress“ weitere Tipps für einen verantwortungsvollen Umgang.
Was ist die Eurowings Kreditkarte?
Die Eurowings Kreditkarte ist eine Visa-Kreditkarte, mit der du bei deinen alltäglichen Ausgaben gleichzeitig Meilen sammeln kannst. Da sie auf dem Visa-Netzwerk basiert, wird sie sowohl in Deutschland als auch im Ausland nahezu überall akzeptiert und eignet sich deshalb gut als Begleiter im Alltag und auf Reisen.
Je nach Variante unterscheiden sich die enthaltenen Leistungen. Neben einer Standard-Version gibt es auch eine Premium-Variante, die zusätzliche Reisevorteile bietet.
Zu den typischen Leistungen gehören unter anderem:
- Meilen sammeln bei jedem Kartenumsatz
- weltweite Akzeptanz durch Visa
- Reiseversicherungen (je nach Kartenmodell)
- Priority Boarding oder Fast Lane bei ausgewählten Flügen
- Schutz vor Meilenverfall für einen begrenzten Zeitraum
- Willkommensbonus für Neukunden
Der eigentliche Mehrwert hängt allerdings weniger von der Ausstattung der Karte ab als davon, wie gut sie zu deinem Nutzungsverhalten passt.
Wer regelmäßig mit Eurowings unterwegs ist oder bereits American Express nutzt und eine zuverlässige Visa-Karte als Ergänzung sucht, findet hier eine interessante Lösung.
Wer dagegen möglichst flexibel zwischen verschiedenen Vielfliegerprogrammen wechseln möchte, sollte sich auch meinen Erfahrungsbericht „American Express für jeden?“ ansehen. Dort gehe ich ausführlich auf die Unterschiede zwischen beiden Systemen ein.
Wie funktioniert das Meilensammeln mit der Eurowings Kreditkarte?
Das Prinzip ist schnell erklärt: Für deine Kartenumsätze erhältst du Meilen, die später für Prämien oder Flüge eingelöst werden können.
Im Alltag entspricht die Sammelrate in der Regel einer Meile pro zwei Euro Kartenumsatz. Wie viel diese Meilen tatsächlich wert sind, hängt allerdings davon ab, wofür du sie später einlöst.
Genau hier entsteht häufig ein Missverständnis.
Viele konzentrieren sich ausschließlich auf die Anzahl der gesammelten Meilen. Entscheidend ist jedoch ihr tatsächlicher Gegenwert. Je nach Einlösung kann eine Meile deutlich mehr oder deutlich weniger wert sein. Deshalb solltest du eine Kreditkarte nie ausschließlich nach ihrer Sammelrate beurteilen.
Ein einfaches Beispiel verdeutlicht das.
Angenommen, du bezahlst jeden Monat rund 600 Euro mit deiner Kreditkarte. Im Laufe eines Jahres ergibt das einen Kartenumsatz von 7.200 Euro und damit etwa 3.600 gesammelte Meilen. Je nach Einlösung entspricht das einem Gegenwert von ungefähr 18 bis 72 Euro.
Das zeigt sehr gut, worum es bei der Eurowings Kreditkarte aus meiner Sicht wirklich geht.
Sie verwandelt alltägliche Ausgaben nicht in kostenlose Luxusreisen. Vielmehr sorgt sie dafür, dass du bei Ausgaben, die ohnehin anfallen, einen zusätzlichen Gegenwert erhältst.
Genau deshalb nutze ich sie als Ergänzung zu meiner American Express Gold. Wird AMEX akzeptiert, bezahle ich mit meiner Hauptkarte. Ist das nicht der Fall, greife ich zur Eurowings Kreditkarte und sammle trotzdem weiter Meilen.
Dieses einfache System funktioniert für mich deutlich besser, als ständig nach der mathematisch perfekten Kreditkarte zu suchen.
Die größten Vorteile der Eurowings Kreditkarte
Aus meiner Sicht wird die Eurowings Kreditkarte nicht wegen außergewöhnlich hoher Sammelraten interessant, sondern weil sie im Alltag zuverlässig ihren Zweck erfüllt.
Hohe Akzeptanz durch Visa
Der größte Vorteil ist gleichzeitig der offensichtlichste.
Während American Express heute deutlich häufiger akzeptiert wird als noch vor einigen Jahren, gibt es immer noch Geschäfte, Restaurants oder kleinere Händler, die ausschließlich Visa oder Mastercard annehmen.
In genau diesen Situationen spielt die Eurowings Kreditkarte ihre Stärke aus.
Ich kann weiterhin mit Karte bezahlen und sammle trotzdem Meilen, anstatt komplett leer auszugehen.
Eine sinnvolle Ergänzung zu American Express
Viele vergleichen die Eurowings Kreditkarte direkt mit der AMEX Gold. Ich halte diesen Vergleich nur bedingt für sinnvoll.
Für mich erfüllen beide Karten unterschiedliche Aufgaben.
American Express ist meine Hauptkarte für möglichst viele alltägliche Ausgaben.
Die Eurowings Kreditkarte übernimmt den Rest.
Dadurch muss ich mich nicht ständig fragen, welche Karte den höchsten Gegenwert bringt. Ich folge einem einfachen Prinzip: Wird American Express akzeptiert, nutze ich sie. Falls nicht, kommt die Eurowings Visa zum Einsatz.
Dieses System spart Zeit und macht das Bezahlen im Alltag deutlich entspannter.
Ein unkomplizierter Einstieg ins Meilensammeln
Nicht jeder möchte sich intensiv mit verschiedenen Bonusprogrammen oder komplizierten Sammelstrategien beschäftigen.
Die Eurowings Kreditkarte eignet sich deshalb gut für alle, die erste Erfahrungen mit dem Thema Meilen sammeln machen möchten, ohne ihr gesamtes Ausgabeverhalten umzustellen.
Gerade diese Einfachheit macht sie aus meiner Sicht zu einer häufig unterschätzten Kreditkarte.
Attraktive Willkommensboni
Ein weiterer Pluspunkt sind die regelmäßig angebotenen Willkommensboni.
Je nach Aktion kann bereits der Startbonus einen größeren Mehrwert bieten als die laufenden Meilen aus dem Kartenumsatz im ersten Jahr.
Trotzdem sollte ein Bonus nie der einzige Grund für eine Kreditkarte sein. Entscheidend ist, ob die Karte auch langfristig zu deinem Alltag passt und dir einen echten Mehrwert bietet.
Was kostet die Eurowings Kreditkarte?
Die Eurowings Kreditkarte ist in verschiedenen Varianten erhältlich, die sich sowohl bei der Jahresgebühr als auch beim Leistungsumfang unterscheiden. Während die Standard-Version vor allem den Einstieg ins Meilensammeln ermöglicht, bietet die Premium-Variante zusätzliche Reisevorteile wie Versicherungen oder weitere Services rund um das Fliegen.
Ob sich die Jahresgebühr lohnt, hängt deshalb weniger vom Preis selbst ab als von deinem Nutzungsverhalten.
Wenn du die Karte ausschließlich beantragst, um über alltägliche Einkäufe möglichst viele Meilen zu sammeln, wirst du die Kosten in vielen Fällen nicht allein über den Kartenumsatz wieder ausgleichen. Nutzt du dagegen regelmäßig die enthaltenen Reiseleistungen oder setzt die Karte gezielt als Ergänzung zu einer American Express ein, kann die Rechnung ganz anders aussehen.
Für mich ist die Eurowings Kreditkarte deshalb kein Produkt, das sich ausschließlich über Zahlen oder eine möglichst hohe Rendite definieren lässt. Ihr größter Mehrwert besteht darin, mein Karten-Setup sinnvoll zu ergänzen und mir eine zuverlässige Visa-Karte zur Verfügung zu stellen.
Meine Erfahrungen im Alltag
Seit ich die Eurowings Kreditkarte nutze, hat sich mein Blick auf Kreditkarten insgesamt verändert.
Früher habe ich häufig darüber nachgedacht, welche Karte theoretisch die meisten Punkte oder Meilen bringt. Heute ist mir wichtiger, dass mein System unkompliziert funktioniert.
Genau hier spielt die Eurowings Kreditkarte ihre größte Stärke aus.
Ich muss beim Bezahlen nicht lange überlegen. Wird American Express akzeptiert, nutze ich meine AMEX Gold. Falls nicht, greife ich automatisch zur Eurowings Visa.
Diese einfache Regel sorgt dafür, dass ich mich im Alltag kaum mit meinen Kreditkarten beschäftigen muss. Gleichzeitig verschenke ich auch bei Händlern ohne AMEX-Akzeptanz keinen möglichen Gegenwert. Gerade auf Reisen ist das ein großer Vorteil. Visa wird weltweit nahezu überall akzeptiert. Dadurch habe ich immer eine zuverlässige Alternative dabei, falls meine Hauptkarte einmal nicht genutzt werden kann.
Für mich ist genau diese Kombination aus einfacher Nutzung und hoher Akzeptanz der eigentliche Grund, warum die Eurowings Kreditkarte dauerhaft einen Platz in meinem Portemonnaie hat.
Die Nachteile der Eurowings Kreditkarte
So sinnvoll ich die Karte in meinem Alltag finde, hat sie natürlich auch Schwächen. Genau deshalb sollte sie nicht automatisch für jeden die erste Wahl sein.
Meilenverfall
Anders als bei der Miles & More Kreditkarte verfallen die Meilen nach 36 Monaten, sie sind also nicht vor dem Verfal geschützt
Die Sammelrate ist eher durchschnittlich
Wer erwartet, allein durch alltägliche Ausgaben schnell viele Meilen zu sammeln, wird wahrscheinlich enttäuscht sein.
Auch bei höheren Kartenumsätzen dauert es einige Zeit, bis genügend Meilen für attraktive Prämien zusammenkommen. Die laufende Sammelrate gehört nicht zu den stärksten auf dem Markt.
Aus meiner Sicht ist das allerdings weniger problematisch, wenn man die Karte als Ergänzung und nicht als alleinige Meilenstrategie betrachtet.
Weniger flexibel als American Express
Ein weiterer Unterschied zeigt sich bei der Flexibilität.
Membership Rewards Punkte von American Express lassen sich auf verschiedene Vielfliegerprogramme übertragen. Dadurch bleiben deutlich mehr Möglichkeiten offen.
Die Eurowings Kreditkarte ist dagegen stärker auf ihr eigenes Programm ausgerichtet. Wer gerne flexibel entscheidet, für welche Airline die gesammelten Punkte eingesetzt werden, findet bei American Express meist die größere Auswahl.
Mehr dazu erfährst du auch in meinem Artikel „AMEX Gold – meine Erfahrung im Alltag“.
Einige Vorteile lohnen sich nur für regelmäßige Eurowings-Reisende
Ein Teil der enthaltenen Zusatzleistungen entfaltet seinen Mehrwert erst dann, wenn du regelmäßig mit Eurowings unterwegs bist. Wenn du nur gelegentlich fliegst oder überwiegend andere Airlines nutzt, wirst du einige dieser Vorteile wahrscheinlich kaum verwenden. Deshalb lohnt es sich, vor der Beantragung ehrlich zu überlegen, welche Leistungen du tatsächlich nutzt – und welche auf dem Papier zwar gut aussehen, im Alltag aber kaum eine Rolle spielen.
Für wen lohnt sich die Eurowings Kreditkarte?
Die Eurowings Kreditkarte richtet sich nicht an eine bestimmte Einkommensgruppe. Viel wichtiger ist die Frage, wie du deine Kreditkarte im Alltag einsetzen möchtest.
Sie passt besonders gut zu dir, wenn du bereits American Express nutzt und eine Visa-Karte als zuverlässige Ergänzung suchst. Auch wenn du regelmäßig mit Eurowings reist oder bei deinen alltäglichen Ausgaben unkompliziert Meilen sammeln möchtest, kann sie eine sinnvolle Wahl sein.
Ebenso eignet sie sich für alle, die ein einfaches Kreditkarten-Setup bevorzugen und keine Lust haben, mehrere Bonusprogramme oder ständig wechselnde Aktionen im Blick zu behalten. Weniger interessant ist sie dagegen, wenn du ausschließlich Cashback bevorzugst, möglichst keine Jahresgebühr zahlen möchtest oder nur selten reist. In diesen Fällen kann bereits eine gute kostenlose Visa-Kreditkarte völlig ausreichen.
Wenn du dir noch unsicher bist, welche Kartenart grundsätzlich am besten zu deinem Alltag passt, empfehle ich dir auch den Artikel „Kostenlose vs. Premium – welche Kreditkarte rechnet sich mehr?“.
Eurowings Kreditkarte oder doch lieber American Express oder Miles & More?
Diese Frage lässt sich nicht pauschal beantworten, weil jede dieser Kreditkarten einen anderen Schwerpunkt setzt.
Die AMEX Gold ist für mich die erste Wahl, wenn es um das Sammeln flexibler Membership Rewards Punkte geht. Sie bildet den Mittelpunkt meines Karten-Setups und kommt immer dann zum Einsatz, wenn American Express akzeptiert wird.
Die Eurowings Kreditkarte erfüllt dagegen eine ganz andere Aufgabe. Sie ergänzt mein System und sorgt dafür, dass ich auch dort Meilen sammle, wo Visa gefragt ist. Genau deshalb sehe ich beide Karten nicht als Konkurrenten, sondern als sinnvolle Kombination.
Die Miles & More Kreditkarte richtet sich wiederum stärker an Menschen, die regelmäßig mit Lufthansa und ihren Partner-Airlines fliegen und das Miles-&-More-Programm intensiv nutzen möchten.
Welche Karte die richtige ist, hängt deshalb nicht davon ab, welche auf dem Papier die meisten Vorteile bietet. Entscheidend ist, welche Karte zu deinem Alltag, deinen Ausgaben und deinen persönlichen Zielen passt.
Mehr dazu findest du auch im Vergleich „AMEX vs. Miles & More vs. Eurowings“.
Der größte Denkfehler beim Meilensammeln
Rund um das Thema Meilen gibt es viele Versprechen, die in der Praxis nur selten zutreffen.
Ein häufiger Irrtum ist die Annahme, dass sich allein über alltägliche Einkäufe innerhalb kurzer Zeit genügend Meilen für kostenlose Business-Class-Flüge sammeln lassen.
Die Realität sieht meist anders aus.
Wer seine Kreditkarte hauptsächlich für normale Alltagsausgaben nutzt, sammelt zwar kontinuierlich Meilen, der Weg zu großen Prämien ist jedoch deutlich länger, als viele Werbeanzeigen vermuten lassen.
Deshalb betrachte ich Kreditkarten grundsätzlich nicht als Abkürzung zu kostenlosen Luxusreisen.
Für mich sind sie ein Werkzeug, um aus ohnehin geplanten Ausgaben einen zusätzlichen Vorteil mitzunehmen – nicht mehr und nicht weniger.
Mit dieser Erwartungshaltung lassen sich Enttäuschungen vermeiden und gleichzeitig die tatsächlichen Stärken einer Kreditkarte deutlich besser einschätzen.
Mein Fazit zur Eurowings Kreditkarte
Die Eurowings Kreditkarte gehört für mich zu den unterschätztesten Kreditkarten auf dem deutschen Markt.
Nicht, weil sie die höchste Sammelrate oder die umfangreichsten Premium-Vorteile bietet. Sondern weil sie genau das macht, was eine gute Kreditkarte aus meiner Sicht tun sollte: Sie funktioniert zuverlässig, ist nahezu überall einsetzbar und ergänzt ein bestehendes Karten-Setup sinnvoll.
Ich nutze sie deshalb nicht als Hauptkarte, sondern als zuverlässige Visa-Karte für alle Situationen, in denen American Express nicht akzeptiert wird. So sammle ich auch bei diesen Ausgaben weiterhin Meilen, ohne mein Bezahlverhalten verändern zu müssen.
Wenn du regelmäßig mit Eurowings reist oder bereits eine American Express besitzt und eine passende Ergänzung suchst, lohnt sich ein genauer Blick auf die Eurowings Kreditkarte.
Falls du dagegen möglichst flexibel Punkte übertragen möchtest oder kaum Reisevorteile nutzt, gibt es wahrscheinlich passendere Alternativen.
Am Ende gilt jedoch derselbe Grundsatz wie bei jeder finanziellen Entscheidung: Die beste Kreditkarte ist nicht automatisch die mit den meisten Leistungen oder der höchsten Sammelrate. Die beste Kreditkarte ist diejenige, die zu deinem Alltag passt und dir langfristig einen echten Mehrwert bietet.
Wenn du dich intensiver mit dem Thema beschäftigen möchtest, empfehle ich dir außerdem diese Artikel:
- Welche Kreditkarte passt zu welchem Einkommen?
- Kreditkarten richtig nutzen – ohne Schuldenfalle und ohne Stress
- American Express für jeden? – Mein Erfahrungsbericht
-
AMEX Gold – meine Erfahrung im Alltag
Bevor du dich für eine Kreditkarte entscheidest, lohnt sich ein ehrlicher Blick auf dein eigenes Nutzungsverhalten. Nicht jede Premium-Karte ist automatisch die beste Wahl – und nicht jede vermeintlich einfache Kreditkarte ist so unscheinbar, wie sie auf den ersten Blick wirkt. Die Eurowings Kreditkarte zeigt aus meiner Sicht sehr gut, dass oft nicht die größte Anzahl an Vorteilen zählt, sondern die richtige Kombination für den eigenen Alltag.
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