Warum die Miles & More Kreditkarte für viele so attraktiv ist
Miles & More ist in Deutschland das bekannteste Vielfliegerprogramm.
Viele Menschen starten genau hier mit Meilen – weil:
- Lufthansa & Eurowings bekannt sind
- Business-Class-Träume präsent sind
- die Miles & More Kreditkarte überall beworben wird
Ich habe mir die Miles & More Kreditkarte intensiv angesehen – und bewusst nicht als Hauptkarte gewählt.
Warum? Das erkläre ich in diesem Artikel ehrlich und ohne Hype.
Mein Status Quo als Normalverdiener
Meine variablen Ausgaben liegen meist bei 450–600 € im Monat.
Ich nutze:
- AMEX Gold als Hauptkarte
- Payback AMEX als Backup (Punkte nicht verfallen lassen)
- Eurowings Visa, wenn AMEX nicht akzeptiert wird
Die Miles & More Karte sehe ich als direkten Vergleich zu AMEX und Eurowings – nicht als Pflicht.
Was ist die Miles & More Kreditkarte?
Die Miles & More Kreditkarte ist eine Airline-Kreditkarte, die dir direkt Miles-&-More-Meilen gutschreibt.
👉 Es gibt in der Regel zwei Varianten:
- Miles & More Standard (günstiger)
-
Miles & More Gold / Premium (teurer, mehr Benefits)
Sie ist stark auf Lufthansa & Star Alliance ausgerichtet.
Meilen sammeln mit der Miles & More Kreditkarte
Standard-Sammelrate im Alltag
👉 1 Meile pro 2 € Umsatz (typisch im Alltag)
Das entspricht grob 0,5 % Gegenwert – je nach Einlösung.
Beispiel: Meine Realität (600 € / Monat)
- 7.200 € Jahresumsatz
- → 3.600 Meilen pro Jahr
Realistischer Gegenwert
- ca. 0,5–2 Cent pro Meile
👉 18–72 € pro Jahr
Zusätzliche Meilen durch Flüge
Ein Vorteil der Miles & More Karte:
- Meilen durch Karteneinsatz
- Meilen durch Flüge
- Statusprogramme (Frequent Traveller, Senator etc.)
👉 Für Vielflieger kann das massiv skalieren.
Was kostet die Miles & More Kreditkarte?
Die Karte hat:
- eine Jahresgebühr (Standard & Gold unterschiedlich)
- teils Zusatzgebühren im Ausland
- evtl. Gebühren für Bargeldabhebung
👉 Die Gold-Version ist deutlich teurer, bietet aber mehr Reisevorteile.
Mein Mindset zur Gebühr
Die Miles & More Karte lohnt sich nicht durch Meilen allein.
Der Wert kommt aus:
- Statusvorteilen
- Reiseversicherungen
- Loyalität zu Lufthansa
- Willkommensbonus
Vorteile der Miles & More Kreditkarte
1. Direkte Airline-Meilen
Du sammelst direkt Miles-&-More-Meilen ohne Transfer.
👉 Einfaches System, keine Umwege.
2. Status & Airline-Vorteile
- Statusmeilen
- Lounge-Potenzial
- Upgrades
- Star-Alliance-Vorteile
👉 Für Vielflieger extrem attraktiv.
3. Hohe Akzeptanz (Visa/Mastercard)
- weltweit akzeptiert
- besser als AMEX
👉 Sehr stark als Hauptkarte für Reisen.
4. Willkommensbonus
Oft hohe Startboni – ein echter Hebel.
Nachteile & Kritikpunkte (ehrlich)
1. Weniger flexibel als AMEX
Meilen sind an Miles & More gebunden.
👉 Keine flexible Airline-Auswahl.
2. Sammelrate im Alltag ist niedrig
1 Meile pro 2 € → ähnlich Payback, ähnlich Cashback.
👉 Kein Gamechanger.
3. Entwertungsrisiko
Miles & More entwertet regelmäßig Meilentabellen.
👉 Deine Meilen sind kein stabiles Asset.
4. Jahresgebühr
Ohne Vielreisen lohnt sich die Karte oft nicht.
Rechenbeispiel: Lohnt sich die Karte für Normalverdiener?
Szenario: 600 € variable Ausgaben / Monat
- 7.200 € Umsatz
- 3.600 Meilen
- Wert: 18–72 €
👉 Die Meilen decken die Gebühr meist nicht.
Der echte Wert kommt aus:
- Willkommensbonus
- Flugmeilen
- Status
- Reiseversicherungen
👉 Für Wenigflieger schwer zu rechtfertigen.
Miles & More vs AMEX Gold vs Eurowings Visa (mein Vergleich)
🥇 AMEX Gold
- Flexibelste Punkte
- Transfer zu vielen Airlines
- Premium-Ökosystem
👉 Mein Hauptsystem.
🥈 Miles & More
- Direkt Lufthansa
- Stark für Vielflieger
- Weniger flexibel
👉 Für Lufthansa-Loyalisten ideal.
🥉 Eurowings Visa
- Sammeln, wenn AMEX nicht akzeptiert wird
- Low-Cost-Airline-Fokus
- Fallback-Karte
👉 Mein pragmatisches Backup.
Für wen die Miles & More Kreditkarte sinnvoll ist
Sinnvoll, wenn du:
- regelmäßig Lufthansa fliegst
- Businessreisen hast
- Status erreichen willst
- hohe Kartenausgaben hast
- Miles & More loyal bist
Weniger sinnvoll, wenn du:
- selten fliegst
- unter 1.500 € Kartenausgaben hast
- maximale Flexibilität willst
- Gebühren vermeiden willst
👉 Dann sind AMEX oder Cashback-Karten oft besser.
Mein realistischer Umgang mit Miles & More
Ich sehe die Miles & More Karte so:
- Starkes Tool für Vielflieger
- Mittelmäßiges Tool für Alltag
- Kein Vermögensaufbau
Ich nutze lieber ein flexibles Punktesystem (AMEX) und eine universelle Visa als Backup.
Der größte Denkfehler bei Miles & More
„Mit Miles & More fliege ich schnell gratis Business Class.“
Für Normalverdiener mit 600 € Ausgaben:
- 100.000 Meilen → ca. 28 Jahre Sammelzeit
👉 Ohne Tricks, Businessreisen oder hohe Umsätze dauert es sehr lange.
Mein Fazit zur Miles & More Kreditkarte
Stärken
- Direkt Airline-Meilen
- Statusvorteile
- Hohe Akzeptanz
- Starke Willkommensboni
Schwächen
- Weniger flexibel als AMEX
- Entwertungen
- Gebühren
- Alltagssammelrate gering
Mein realistisches Fazit
👉 Die Miles & More Kreditkarte ist fantastisch für Vielflieger und Lufthansa-Fans.
👉 Für Normalverdiener im Alltag ist sie mehr Lifestyle als Mathematik.
👉 Flexibilität schlägt Loyalität – deshalb nutze ich AMEX als Hauptsystem.
Mein Schlussgedanke
Airline-Kreditkarten optimieren deine Flüge.
Flexible Punktesysteme optimieren deine Optionen.
Sparpläne optimieren dein Leben.
Ich nutze alles – aber mit klaren Prioritäten.
Entscheidend ist nicht nur, welche Kreditkarte du nutzt, sondern wie du sie im Alltag einsetzt und ob sie zu deinem Einkommen passt. Gerade im Vergleich zwischen kostenlosen und Premium-Karten zeigen sich große Unterschiede.
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